Jahreshauptversammlung 2022



Frontenhausen. (ez) „Top ausgerüstet“ und mit besten Voraussetzungen starten die Mitglieder der Schützengesellschaft „Berg am Loam“ Frontenhausen in ein neues Vereinsjahr. Schützenmeister Karl Gruber konnte nun kürzlich im Vereinsheim zur Jahreshauptversammlung begrüßen, namentlich das Ehrenmitglied Helmut Wimmer, Bürgermeister Dr. Franz Gassner sowie Gauschützenmeister Günter Franzl. Nur wenige Termine waren es im vergangenen Jahr, hauptsächlich organisatorischer Art. Das gesellschaftliche Leben konnte nicht wie gewohnt gepflegt werden. Die Zeit nutzte man, um entsprechende Arbeitseinsätze abzuwickeln. Viel wurde investiert, was Dank der Unterstützung von Seiten vieler Gönner und Spender und auch entsprechender Zuschüsse überhaupt erst ermöglicht wurde, wie Schatzmeister Heinrich Schirk aufzeigte. Elektronische Schießstände habe man erhalten, die Beleuchtung auf LED umgestellt. Der Durchgang zum Wirtshaus konnte geschaffen werden und die Bogenschützen haben im Gartenbaulehrbetrieb in Burgberg ihre neue Bleibe. Außerdem wurde der Kugelfang beim 25-Meter-Stand installiert und beim 50-Meter-Stand optimiert. Über 900 ehrenamtliche Stunden sind hier geleistet worden, was eine respektable Leistung darstelle. Der Bogensportplatz sei „superschee“ geworden und die Sparte sowie alle anderen Helfer, die hier über das Jahr hinweg viel geleistet haben, verdienen Lob und Anerkennung, so Gruber. Dank sprach der Schützenmeister auch dem Markt aus, der dem Verein großes Vertrauen entgegenbringt. „Jetzt sind wieder für alle Sparten top ausgerüstet. Jetzt liegt es an euch, das auch dementsprechend zu nutzen“, appelliert er an die Schützenfamilie. Dem Verein gehören aktuell 240 Mitglieder an. Um Verständnis bat er, dass der Schießbetrieb über ein gewisses Zeitfenster nicht möglich war. Man sei ein großer Verein, bei dem an sieben Tage die Woche Schießbetrieb herrscht. Das habe die erforderlichen Kontrollen erschwert, weshalb man vorsichtiger gehandelt habe und den Schießbetrieb zurückhaltend anging.
Gauschützenmeister Günter Franzl bat ebenfalls um Verständnis. „Die Vorstandschaft kann nichts für Corona“. Zusammenhalt und Miteinander brauche es, um das Vereinsleben weiterhin positiv gestalten zu können. Bürgermeister Dr. Franz Gassner weiß um das „Leiden der Vereine unter der Pandemie“. Es habe alle schwer getroffen. Doch er bat darum, dass die Mitglieder der Schützengesellschaft treu verbunden bleiben und wieder aktiv kommen. Ein tolles Umfeld und eine gelungene Anlage habe man hier. Dank richtete er an all jene, die Verantwortung tragen oder sich zum Gelingen einbringen. Aus der Jugendversammlung heraus berichtete Markus Brandhuber, dass man zwölfmal trainieren konnte. In 2022 ist ein Ausflug in den Sky-Line-Park geplant. Neue Interessierte dürfen sich gerne dem Verein anschließen.

Mitglieder, die schon seit mehreren Jahrzehnten dem Verein die Treue halten, hat man an diesem Abend mit Urkunde und Ehrennadel gedankt. Seit 25 Jahren gehören Peter Hassold und Christopher Märkl dem Bayerischen Sportschützenbund an. Vier Jahrzehnte sind es bei Georg Kiermeier, 50 Jahre bei Ludwig Ganserer und beachtliche 60 Jahre bei Marianne Brunner.
Abschließend verwies der Schützenmeister darauf hin, dass die Beiträge nicht erhöht werden und dass man zur nächsten Versammlung eine Satzungsänderung bezüglich der Einladungsformalien vornehmen möchte. Das Oster-Schießen wird ausgerichtet, alle sind herzlich eingeladen und mögen sich rege daran beteiligen. Diese Einladung zur zahlreichen Teilnahme gilt auch für die Schießabende, auch hier dürfen Neulinge oder Wiedereinsteiger gerne kommen. Die Gauversammlung ist für Samstag, 30. April in Frontenhausen vorgesehen. Das Königsschießen wird im Zeitfenster 20. bis 27. Mai ausgerichtet. Außerdem plan man eine Sonnwendfeier oder ein Gartenfest mit Proklamation der neuen Schützenkönige für den Samstag, 25. Juni.